Everyday Extraordinary: Music in the Letters of a German Amateur, 1803-1808 Supplement to AppendicesReportar como inadecuado




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Music

Additional contributors: Gramit, David

Subject-Keyword: Music

Type of item: Research Material

Language: German

Place:

Time: 1803-1808

Description:

Date created:

DOI: doi:10.7939-R3J38KJ9F

License information: Creative Commons Attribution-Non-Commercial 3.0 Unported

Rights:





Autor: Muller, Adolf

Fuente: https://era.library.ualberta.ca/


Introducción



David Gramit Everyday Extraordinary: Music in the Letters of a German Amateur, 1803-1808 19th Century Music 34, no.
2 (2010): 109-40. Supplement to Appendices: German originals for extended excerpts from Briefe von der Universität in die Heimath (Leipzig: Brockhaus, 1874). A. Letter 16, excerpt, pp.
33-34.
From Adolph Müller in Halle to his family in Bremen (paragraphs and numbering added). Sonntag, den 11.
Dezember [1803] [1.] Diese Woche bin ich sehr viel in Gesellschaft gewesen.
Am Sonntag vor 8 Tagen war Instrumentalkonzert.
Die Sinfonie von Beethoven, die wir im vorigen Winter oft in Bremen gemacht haben, eröffnete das Konzert.
Weil Türk sie noch nicht kannte, ich aber, so gab mir das eine gewisse Autorität.
Dann spielte Mlle.
W.
ein Konzert von Mozart.
Da sie aber sehr schwächlich ist, und ihr eine gewisse Lebhaftigkeit fehlt, so kam nicht der Charakter heraus, der darin liegt.
Eine Kantate von Kotzelach und eine Sinfonie von Haydn machten den Beschluß. [2.] Sonntag bin ich bei Loder in Gesellschaft gewesen.
Reichardt, der mit seiner Familie dort war, phantasirte eine Stunde lang mit außerordentlichem Geiste.
Von einer adligen Dame, die mit Tochter und Sohn auch von der Gesellschaft war, sage ich nichts, denn ihr pur adliges und mein pur bürgerliches Wesen berührten sich nur in feindlichen Polen.
– Außerordentlich gefiel mir aber an der Madame Reichardt ihre Freimüthigkeit, mit der sie, unterdessen der .
Loder mit der Frau v.
Madeweis sich Komplimente machte, der Mad. Loder erzählte, daß ich eine Schwester habe, die mich außerordentlich liebte, mit der ich allein aufgewachsen sei, und mehr dergleichen.
Solche kleine Umstände machen einem die Leute so außerordentlich theuer! [3.] Montag Abend war ich wieder bei Loder.
Ich hatte ihm von Harscher gesprochen, und er wollte, daß ich diesen ihm vorstellte.
Harscher war aber unterdessen zum Major Knoblauch eingeladen, einem sehr humanen Manne, der sich junger Leute auf’s freundschaftlichste ...





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