Albert Camus und die ethische Epoché - Synthesis philosophica, Vol.29 No.1 November 2014.Reportar como inadecuado




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Synthesis philosophica, Vol.29 No.1 November 2014. -

Im ersten Teil des Artikels sind die phänomenologischen Motive des theoretischen Meisterwerks Camus’s dargestellt. Das Problem des Absurds, das Phänomen der Fremdheit und die Möglichkeiten der Rebellion in den Vordergrund stellend, betont Camus, dass sein phänomenologisches Interesse nicht ausgerichtet ist auf die Erfüllung eines Programms strenger Wissenschaftlichkeit, sondern auf die Möglichkeiten des Denkens, die nach der Kritik absoluter Subjektivität hervorgehen. Das Ideal einer apodiktischen Gewissheit verwerfend, bringt Camus die These über eine gegenseitige Verflochtenheit von Selbstbewusstsein und Fremdheitserfahrung hervor. Sein Begriff des Denkens spricht daher nicht mehr über eine Versöhnung und Korrespondenz, sondern über das wiederholte Lernen des Sehens und die Erweiterung der Vernunft. Im zweiten Teil des Artikels deutet der Verfasser darauf hin, weshalb das Absurdheitsgefühl den Menschen auf die Suche nach einer neuen Moral treibt. Diese Suche ist phänomenologisch inspiriert, weil das Absurde, als Negierung, bzw. als Ablehnung des Bestehenden, im Geiste einer ethischen Epoché interpretiert werden kann. Auf der anderen Seite, hat Camus’sche Revolte die Funktion einer phänomenologischen Reduktion, da sie die Subjektivität auf eine einzigartige ethische Affirmation hinweist, auf eine intersubjektiv geteilte Solidarität. Im Zentrum dieser Intersubjektivität befindet sich die Revolte gegen das historisch erfahrene Böse, aufgrund welcher Camus bestanden hat, neue Aspekte zwischenmenschlicher Solidarität und Gemeinschaft anzuregen.

Albert Camus; Absurd; Rebellion; Solidarität; ethische Epoché



Autor: Dragan Prole - orcid.org-0000-0002-9305-4838 ; Universität Novi Sad, Philosophische Fakultät, Novi Sad, Serbien

Fuente: http://hrcak.srce.hr/



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