Demographischer Wandel, Generationeneffekte und Wohnungsmarktentwicklung: Wohneigentum als AltersvorsorgeReport as inadecuate




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Raumforschung und Raumordnung

, Volume 70, Issue 5, pp 425–436

First Online: 07 September 2012Received: 23 January 2012Accepted: 06 August 2012 Zusammenfassung

In diesem Beitrag werden Wohnungsmarktentwicklungen in Deutschland unter den Bedingungen des demographischen Wandels untersucht. Hierbei steht insbesondere die Zukunft des Wohneigentums im Blickpunkt. Während traditionell in Deutschland selbst genutztes Wohneigentum als Konsumgut betrachtet wird, ist angesichts schrumpfender Bevölkerungszahlen und der gestiegenen Sorge um das Rentensystem ein Wandel in den Einstellungen privater Haushalte zu beobachten. Basierend auf 36 qualitativen Interviews mit Wohneigentümern aus drei Altersgruppen wird die gestiegene Bedeutung des Wohneigentums als Investitionsgut zur Altersvorsorge untersucht. Auf Grundlage dieser Interviews wird die These entwickelt, dass sich das Verhalten anhand verschiedener „Wohn-Generationen- unterscheidet: Je jünger die Haushalte sind, desto eher findet das eigene Wohneigentum Beachtung als Investitionsgut. Die Kehrseite ist, dass bei dieser Entwicklung eine deutliche Abnahme der Erbschaften – oftmals für junge Haushalte die einzige Möglichkeit zum Eigentumserwerb – prognostizierbar ist.

SchlüsselwörterWohneigentum Demographischer Wandel Wohn-Generationen-Effekt Strategien der Altersvorsorge Demographic Change, Generation Effects and Housing Markets: Homeownership as Pension?

Abstract

This article examines recent shifts among German homeowners towards the use of their housing equity under the circumstance of demographic change. Whilst traditionally housing equity was considered a consumer good, recent developments in pension provision and demographics strengthen its position as a pension asset. Consequently, more and more young German households consider their dwelling to be a centrepiece of their financial provisions in preparation for future risks and for retirement. This is clearly a new perspective in a predominantly tenant society. Based on 36 in-depth interviews with members of households, the authors assert that homeowning behaviour and attitudes have evolved differently for different generations and point out distinguishable -housing generations-. The younger a household the more often housing equity features as an investment good, with the downside that with this development continuing inheritances may decline, often the only way young German households can afford buying a house.

KeywordsHomeownership Demographic change Housing generation Retirement strategies  Download fulltext PDF



Author: Ilse Helbrecht - Tim Geilenkeuser

Source: https://link.springer.com/







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